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Auf der Graskoppel

Heute morgen schien überraschend die Sonne, also packte ich den Foto und ging mit Xaver auf die Graskoppel:

Xaver und Elvis


 

 

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Am Rande des Wahnsinns

So fühle ich mich wenigstens zur Zeit. In der Arbeit drücken die Termine, dazu der Umzug in ein neues Büro, das alles andere als eine Verbesserung ist. Ich hatte schon häufiger viel zu tun, aber ich kann mich nicht erinnern, dass soviele Projekte auf einmal erledigt sein müssen. Ich bin absolut urlaubsreif (zum Glück ist mein Urlaub Anfang Mai schon genehmigt :)).

Und zuhause wollen mich zwei Katzen in den Wahnsinn treiben. Angefangen hat es mit Connor vor ein paar Wochen. Plötzlich ist seine neueste Lieblingsbeschäftigung auf dem Sichtschutz zum Nachbarn zu springen, von dort in Nachbar’s Garten und wieder zurück. Selbst der Strom hat ihm wenig interessiert, er sprang einfach hinter den Draht. Die einzige Möglichkeit für mich war seine Flugbahn zu stören, indem ich eines der Pflanzgitter zwischen Fenster und Sichtschutz stellte. Bis heute hat’s geholfen.
Ihm machte es jedoch so viel Spass, dass er als nächstes sich die Gartenhütte ausgesucht hat. Und dies trotz Sicherung! Für mich war es ein Rätsel, wie er ohne Beschädigung der Litze nach oben kommt, bis meine Nachbarin erzählte, dass Connor ganz an der Seite hochsprang. Dort habe ich ca. 5 cm Abstand zwischen der Ecke und dem ersten Isolator – die haben ihn gereicht. Sobald das Wetter einigermassen passt, werde ich den Isolator verschieben (dazu muss ich aber erst ein besseres Brett auf die Hütte moniteren, dass das Holz der Hütte nicht genug stabil ist). Solange habe ich einfach ein Netz über die Isolatoren gehängt und das scheint zu funktionieren – nur schaut es leider mehr als bescheiden aus.

Angestachelt von Connor war dann auch Lany der Meinung, sie müsse meinen Garten verlassen :twisted:. Und das wurde zu einem echten Problem, da ich ihre Ausbruchstelle nicht kannte. Am Freitag kam mir dann eine Idee – ich hatte vom alten Gehege noch die Winkel für die Sicherung des Sichtschutz übrig. Diese habe ich an die Pfoten des Gartenzauns befestigt – noch niedrig und provisorisch mit starken Klebeband, da mir die langen Kabelbinder ausgegangen waren.
Außerdem wollte ich erst einmal abwarten, wie die Reaktion der Nachbarn ist – irgendwie erwarte ich wieder einen Brief von der Hausverwaltung… Lany hat das leider wieder ausgenutzt und hat mit ihrem Gewicht dafür gesorgt, dass das Klebeband gerissen war und der Winkel nach unten fiel. Aber nun weiß ich immerhin, an welcher Stelle sie abhaut.

Meiner Ansicht nach sind die Winkel die Lösung all meiner Probleme. Lany ist die einzige Katze, die wirklich abhauen möchte – sie kann aber weder gut springen noch ist sie ein filigraner Kletterer, dafür hat sie einfach viel zu viel Masse. Sie wird somit den Zaun mit den Winkeln nicht überwinden können. Somit brauche ich auch keinen Strom mehr, ergo kann sich keiner daran Anstoss nehmen.
Als einziges kann mir die Hausgemeinschaft noch mit einer “Baumassnahme” kommen, da ich die Winkel am Zaun befestigt habe. Aber davon war im keinen Schreiben die Rede. Und selbst dann werde ich sicherlich eine Lösung finden.

Der Einzige der mir wirklich zur Zeit viel Freunde bereitet ist Xaver. Leider kommt er etwas zu kurz, zum Glück hat er damit kein Problem :). Ich kann gar nicht häufig genug betonen, wieviel Glück ich mit diesem Pferd gehabt habe – mein “Sechser im Lotto mit Zusatzzahl”. Er ist in jeder Hinsicht umkompliziert. Manchmal finde ich das “Gaspedal” nicht, aber lieber so als würde man die “Bremse” nicht finden.



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Xaver & Friends

Nachdem der Xaver hier meistens etwas zu kurz kommt, ein paar Bilder vom Sonntag:
Mit Flecki beim “Halfter-fang-Spiel”:

Und auf der Graskoppel mit Camelot (wobei von Xaver nicht viel zu sehen ist):


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