Struvit – und nun wie weiter?
In den letzten Tagen war ich sehr viel im Internet unterwegs, um Informationen über Struvit und die zukünftige Ernährung zu finden.
Folgende Informationen habe ich zum Thema Nassfutter gefunden:
- Hochwertiges Futter (min. 40% Fleischanteil)
–> dies ist kein Problem, ich verfüttere sowieso nur Nassfutter mit einen Anteil von min. 60% – meistens aber sogar höher ) - Möglichst niedriger Magnesium-Gehalt < 0,02%
-> da fangen die Schwierigkeiten schon an, viele meine Futtersorten haben einen Magnesium-Gehalt von 0,03% (z.B. Leonardo) - Möglichst niedriger Anteil von Kalzium und Phosphor, das Verhältnis sollte 1,1:1 bis 1,2:1 sein
–> leider hat das Bozita ein Verhältnis von 1:1. - Ich habe auch gelesen, dass der Rohasche-Anteil unter 2,0% sein soll
Leider fehlen die Angaben zu Magnesium, Kalzium und Phosphor-Gehalt bei vielen Herstellern :-(.
Außerdem habe ich noch eine interessante Dissertation zum Thema Untersuchung zum Einfluss der Proteinqualität und -quantität im Futter auf die Harnzusammensetzung bei der Katze gefunden.
Die ersten Futtersorten habe ich bereits aussortiert: Bozita Häppchen Huhn, Bozita in Soße und Shah Rind und Huhn. Diese werde sowieso nicht so gerne gefressen und ich habe mit Simone einen dankbaren Abnehmer.
Was ich mit den restlichen Futter machen soll, bin ich mir noch nicht sicher, da dieses Futter teilweise bei Struvit empfohlen wird. Ich denke, ich werde meine vorhandenen Dosen zu Ende füttern und dann weitersehen.
Marlene gab mir den Tipp, für ausreichende Bewegung zu sorgen. Also wird nun jeden Abend ausgiebig gespielt ;-) .
Außerdem habe ich heute bei Naturheilkunde für Tiere Eurologist bestellt. Dieser Tipp kam von Sylvia und ich bin ihr dafür wirklich dankbar!
Langsam kriege ich die Krise…
Heute war ich mal wieder beim Tierarzt :-(. Diesmal wieder mit Charly – anscheinend hat ihr der gestrige Ausflug im Schnee nicht gut getan und nun hat sie Blut im Urin.
Diagnose: Blasenentzündung mit Verdacht auf Struvit
Ich bin ehrlich gesagt aus allen Wolken geflogen. Ich dachte immer, Struvit kommt nur vor, wenn man sehr viel Trockenfutter füttert. Trockenfutter wird bei mir eigentlich nur als Leckerli oder als “Gewürz” für ungeliebtes Futter verwendet. Und Charly mag nicht mal besonders Trockenfutter…
Ich soll nun versuchen, bis Montag eine Urinprobe von ihr zu nehmen. Wie soll ich denn das schaffen? Die meisten Tipps im Internet funktionieren nicht in einen Mehrkatzenhaushalt (z.B. statt Streu zerkleinerte Folie nehmen oder einen Folie über das Streu legen). Wenn ich es nicht schaffe, muss ich meine kleine Dicke in der Praxis lassen – und das möchte ich auf keinen Fall!
Ich soll die nächsten Tagen ein Paste namens “Uro-Pet” geben. Das kann lustig werden. Charly mag keine Pasten (aber angeblich schmeckt diese ganz gut).
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