Zu Besuch bei Ella & Axel
Wie bereits angekündigt habe ich heute das Pferd meiner Freundin besucht. Ella steht zusammen mit ihren Freund Axel auf einer Koppel in der Nähe. Beide können aus gesundtheitlichen Gründen nicht mehr geritten werden und verbringe hier ihren Lebensabend.
Heute wurde auch die Grassession eröffnet
.
Ella:
Axel:
Der Farnese
Der Farnese kam Winter ’91/’92 6jährig zu uns. Als ich zum ersten Mal seinen Namen in den Papieren sah, war ich richtig erschrocken: “Der Farnese” – wie kann man ein Pferd so nennen? Verzweifelt wurden Namen gesucht: Fanny, Fendi… Aber es blieb bei Farnese. Meistens war er mein “Näschen”.
Er wurde als Springpferd gekauft und hatte bereits Platzierung bis M.
Der Anfang war mehr als schwer – ich hatte Angst vor ihm und er hatte Angst vor mir. Er war ein ängstliches Pferd und hatte vermutlich nicht besten Erfahrungen vorher gemacht. Nach einen halben Jahr beschloss ich eine Pause mit ihm zu machen und fing erst wieder ein halbes Jahr später wieder an.
Beim zweiten Versuch haben wir uns dann “zusammengerauft”
. Auf Turnier lief es nicht immer gut, aber zu Hause machte er unheimlich Spass beim Springen. Auch wenn er ein ziemlicher Quatschkopf war und gerne nach dem Sprung quickend den Kopf zwischen die Beine nahm. Buckeln konnte er zum Glück nicht, dazu war er zu ungelenkig
.
Farnese war ein absolutes Weichei. Man musste nur zu ihm sagen “Armer Farnese” und schon ließ er den Kopf hängen und fing das Stöhnen an. Er lag häufig mittags in seiner Box und dann hörte man ihn schon vom weitem Schnarchen.
Vor 8 Jahren kam er dann in einen Offenstall zum Indianer (der aber nicht im Offenstall stand, sondern in der Herde).
Leider war er kolikanfällig und daran ist er im August 2008 auch gestorben.

Indianer – der echte “Pashieno”
Bis jetzt habe ich noch zwei Tiere unterschlagen, die für mich sehr wichtig waren: Indianer und der Farnese, meine beiden “alten” Pferde.
Indianer kam 1988 als 6jähriger in unseren Besitz. Indianer war nicht sein richtiger Namen sondern: Pashieno – ich lernte ihn aber bereits unter den Namen Indianer kennen. Er war äußerst unangenehm im Schritt und im Galopp zu reiten, aber der Trab war ein einziger Traum! Ihn konnte man ohne Probleme mit 2 Fingern reiten.
Leider hatte er von Anfang an Probleme mit seiner Gesundheit – er war mondblind auf einen Auge und alle vier Beine hatten irgendwas. So kam er vor 10 Jahren auf die Koppel zu Verwandten – und steht da noch heute!
Die Qualität der Fotos ist leider nicht gut, da ich sie abfotografiert habe:
Indianer mit 12:

Indianer mit ca. 20:





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