Connor würde alles – aber auch wirklich alles – für sein geliebtes Trockenfutter machen. Auch zu Zeiten, als er es noch vertrug, gab es dieses nur als Leckerli und als Anreiz für unbeliebtes Futter. Ein paar Brocken darüberstreuen und der Kater fraß auch das restliche Futter weg. So brachte ich Connor auch ohne Probleme zum Barf.
Wie ich bereits vor geraumer Zeit erwähnte, bestellte ich für meine Katzen Lamm und Ziege, in der Hoffnung etwas zu finden, was Connor mehr anspricht als Huhn. Die Lieferung kam auch in dieser Woche und heute machte ich mal eine erste Packung “Lamm” zum Testen aus.
Noch während ich das Fleisch schnitt, wollten wie gewohnt meine Katzen etwas abhaben. Artos war sofort begeistert. Ich liebe diesen Kater, er probiert immer erst einmal. Lany machte es ihrem großen Bruder nach, nur die anderen drei waren alles andere als begeistert. Aber ich kenne ja meine Pappenheimer, also das Fleisch auf den Teller und eine Handvoll Trockenfutter drüber – und schon aß Connor genüßlich sowohl das Trockenfutter als auch das rohe Fleisch – und nicht gerade wenig. Charly ließ sich auch überzeugen, nur Erasin nicht, aber das ist nichts Neues. Der Kleine braucht immer ein bißchen länger…
In nächster Zukunft werde ich jedoch das Barf etwas reduzieren. Der ausschlaggebende Punkt war das schlechte Blutbild von Connor und die daraus resultierende Angst, ich könnte verkehrt gefüttert haben. Auch die Meldungen zu den Geflügel mit den MRSA-Keimen machten mich immer nachdenklicher und ich möchte kein rohes Geflügel (außer es ist Bio) mehr verarbeiten. Mein Experiment mit “Koch-Barf” ging jedoch absolut schief und ich verstehe, wenn meine Katzen dieses Futter nicht fressen wollen. Und somit werden meine möglichen Alternativen immer weniger. Aber ich will einen Neuanfang mit Lamm, Ziege und Kaninchen wagen. Dazu wird es trotz meiner Bedenken weiterhin Küken geben.
Zum Abschluß noch ein paar Winterbilder vom letztem Montag:








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