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  • Lany :
    vor 14 days, 0 hours, 33 minutes

Entwicklungsprozesse – oder warum füttere ich heute so…

Angefangen hat alles mit Minka. So richtig hatte ich nicht geplant eine Katze bei mir aufzunehmen, aber dann war es Liebe auf den ersten Blick und Minka ging an dem Tag noch mit mir nach Hause. Vorher musste ich natürlich ein paar Sachen einkaufen – ich hatte keinerlei Katzenutensilien zu Hause. Und natürlich auch Futter (sowohl Nass- als auch Trockenfutter), leider in Supermarktqualität – ich wusste es damals nicht besser…

Zurück im Tierheim wurde Minka eingepackt und wir mit den Worten „sie ist ein bisschen schwierig mit den Futter” entlassen. Und schwierig war sie in der Tat…

Ziemlich schnell merkte ich, dass sie das Futter nicht gut vertrug – kotzen war an der Tagesordnung L – und nachdem sie zudem äußert mäkelig war kam ich ziemlich schnell zu hochwertigeren Futter (Marken wie Miamor, Animonda). Das Mäkelige blieb – leider auch durch mein verkehrtes Verhalten – aber das ist wieder eine andere Geschichte ;)

Minka bekam größtenteils Nassfutter – Trockenfutter hatte sie zwar immer zur freien Verfügung, aber dieses wurde nur in Notfällen gefressen. Aber auch nur, wenn es eine neue Sorte war.

 

Nach Minka’s Tod wollte ich alles besser machen. Zwischen den Reservieren von Artos und Elli hatte ich zwei Wochen – wobei ich eine Woche in Italien Urlaub machte. Die andere Woche nutzte ich um neue Katzenmöbel anzuschaffen und mich über gute Futtermarken zu informieren. Und so betrat ich zum ersten Mal die Foren-Welt…

 

Trockenfutter bekam ich genügend von der Züchterin mit und auch ein paar Dosen Nassfutter (damalige Shah – blau und rot). Ich wusste, dass beide Katzen auch roh gefüttert wurden – dies wollte ich auf jeden Fall weitermachen – so gab es einmal in der Woche rohes Fleisch.

Von Minka hatte ich auch noch genügend gutes Futter (das andere Futter habe ich weiterverteilt) und konnte damit die ersten Wochen gut überstehen.

 

In der ersten Zeit war ich mir ziemlich unsicher, was ich wann füttern sollte. Zu meinen Glück war Elli eine absolute Fressmaschine und hat bis auf eine Dose Auenland alles gefressen was ich ihr vorsetzte (Grau, Tiger Cat, Porta 21…). Trockenfutter gab es damals noch zur freien Verfügung.

 

Die ersten Schwierigkeiten fingen nach Elli’s Tod an. Ohne den Futterneid wollte Artos sein Nassfutter nur noch bedingt fressen und ging lieber an das Trockenfutter, mit der Konsequenz, dass es fort kam. Noch immer gab es pro Tag eine Fütterung mit Trockenfutter (und 2x Nass), aber wenn er satt war kam alles weg.

 

Und ich begann wieder im Internet zu surfen – diesmal um mich ein wenig in das Thema „Rohfütterung” einzulesen. Daraufhin steigerte ich den Anteil rohen Fleischs auf bis zu 20% und wechselte zwischen Huhn, Pute und Rind.

Nachdem Connor und Charly bei ihrer Züchterin Trockenfutter nur als Leckerli bekommen hatten, begann ich die Dosis Trockenfutter bei Artos langsam runterzusetzen und dafür auf die Nassfuttersorten von den beiden Neuankömmlingen umzusteigen (Cosma Lamm, Robocat, Leonardo, Macs und Bozita). Leider stellte sich heraus, dass Connor und Artos genau unterschiedlichen Geschmack hatten. Nur das Bozita fraßen beide gerne. Zum Glück hat sich das ein bisschen geändert – Artos frisst fast alles – nur Connor ist immer noch ein bisschen wählerisch ;)

 

Herbst 2009 begann ich mich wieder mit dem Thema Rohfütterung und BARF zu informieren. Artos nahm einfach nicht zu und Connor’s Kot stank einfach fürchterlich. Daraufhin trennte ich mich von ein paar Trockenfuttersorten und begann den Speiseplan mit Rinderherz und Hühnerherz zu erweitern. Die ersten Supplemente wurde bestellt und begonnen, die Katzen daran zu gewöhnen. Mein Plan war bis zum Sommer langsam alle Supplemente einzuführen und dann die Futtermenge auf 40-50% zu erhöhen. Eierschalen und Salz waren schon kein Problem bis Charly Februar 2010 auf einmal Struvit bekam.

 

Und nun war plötzlich alles anders. Ich musste nun ziemlich schnell den Anteil des Rohfutters erhöhen. EasyBarf hatte ich bereits zu Hause – also wurde erst einmal ausschließlich damit supplementiert. Ein Fleischwolf wurde auch noch schnell angeschafft – für 4 Katzen das Fleisch zu schneiden hatte ich keine Lust. Schnell war der Anteil des Rohfutters auf 50%.

Mai 2010 wagte ich dann den Schritt mit der natürlichen Supplementierung – und wer hätte das gedacht – es funktionierte von Anfang an.

Bis Ende Juli 2010 eine Phase der Futterverweigerung einsetzte. Weder Nass- noch Rohfutter wurden gegessen und auch beim Trockenfutter – welches immer noch als Leckerli gibt – wurde gemäkelt. Doch da hatten meine Katzen die Rechnung ohne mich gemacht. Ab dem Zeitpunkt gab es nur fast nur noch Roh. Leider möchten meine Katzen kein Rind mehr – also suchte ich nach einen Futtermittel, welches ein bisschen Abwechslung in den Speiseplan brachte. Und so kam ich August 2010 dazu, Eintagsküken zu füttern…

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