Garten & Pflanzen

Cam Underfoot 2012 – III

Und schon ist der März-Beitrag für Cam Underfoot 2012 dran ;). Ich hatte in den letzten Wochen sehr wenig Zeit für’s fotografieren und so hatte ich bis heute morgen noch kein Bild. Zum Glück schien am Vormittag noch die Sonne und so gibt es ein echtes “Frühlingsbild” aus meinen Vorgarten.

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Gartenarbeiten

So sah es noch vor gut zwei Wochen aus:

Und so gestern morgen:

Meine Bilanz:
8 Thuja’s, 4 Buchen, 1 Sommerflieder, 1 Rispenspiere und eine Forsytie wurden entfernt, 10 Rosen neu gepflanzt (7 Strauchrosen “Lichtkönigin Lucia”, 2 Kletterrosen “Amadeus” und eine Kletterrose “Super Excelsa”).
Ganz fertig bin ich noch nicht. Die niedrigen Pfosten für den Katzenzaun müssen wieder eingebaut, der Rosenbogen aufgebaut und der Maschendrahtzaun (damit der Katzenzaun nicht so auffällt) begrünt werden. Außerdem fehlt auch noch eine Bepflanzung zwischen den Rosen. Aber das gehe ich erst später an.
Für den Vorgarten habe ich auch noch ein paar Rosen mitbestellt, die “wurzelnackten” sind bereits gepflanzt, es fehlen nur noch 5 im Container gepflanzte Bodendeckerrosen.

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Endlich!

Seitdem das Wetter wieder etwas milder geworden war, wartete ich sehnsüchtig auf die erste Blüte des Jahres. Auf die Winterlinge war kein Verlass – diese sind gar nicht erst aufgegangen. Und heute war es endlich soweit – meine erste Blüte des Jahres. Die Sonne war leider schon weg, aber was soll’s. Im Vorgarten blüht auch schon der erste Krokus :D.

Die Planungen für die Hecke sind in der Endphase. Vom Rosenbogen habe ich Abstand genommen, den müsste ich einbetonieren – das traue ich mir aber (noch) nicht zu. Und warten bis einer in der Familie Zeit hat will ich nicht. Statt dessen wird es vermutlich zwei Rosenobelisken geben, die seitlich am Gartentürchen zum Spielplatz stehen werden. Das hat zur Folge, dass ich zuwenig Rosen bestellt habe und mir noch 1 – 2 Stück fehlen…
Um in der ersten Zeit besser an die Pflanzen zu kommen, wird der Stromzaun direkt an den Gartenzaun angebracht, nur ohne Strom. Sollte ich merken, dass dies nicht funktioniert (was ich aber nicht glaube, da selbst Lany ziemlich Respekt vor grünen Zäunen hat), wird der Stromzaun wieder an die jetzige Stelle versetzt und unter Strom gesetzt.
Am liebsten würde ich sofort anfangen, aber der Boden ist noch zu gefroren :(.

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Ein Blick nach vorne – 2012

Ich hoffe ihr habt den Jahreswechsel gut überstanden. Meine Katzen sind noch etwas müde, aber sonst haben sie den Stress ganz gut gemeistert.

Zeit einen Blick in die Zukunft zu riskieren.

Katzen
Es wird keine 6. Katze geben ;). Auch sonst hoffe ich nicht, dass sich hier sehr viel ändert. Im Frühjahr wird der Birkenstamm Plattformen für die Katzen bekommen, ansonsten ist nichts geplant.

Xaver
Nächstes Jahr möchte ich das Thema “Ausreiten” in Angriff nehmen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Ausreit-Fan, dafür braucht man bei uns viel zu lang um in den Wald zu kommen. Auch möchte ich mehr auf den Außenplätzen reiten.

Garten
Das Gartenjahr steht ganz unter dem Motto “Rosen”. Noch bis vor kurzem wäre ich nie auf die Idee gekommen, in meinen Garten wieder Rosen zu pflanzen. Die Vorbesitzerin war Rosen-Fan, aber bereits als ich den Garten übernahm, sahen diese teilweise nicht mehr schön aus. Die Heckenrosen wucherten und ich war froh, als ich diese entfernen konnte.
Doch irgendwann war ich auf die Rosen gekommen und habe zwei Kletterrosen gepflanzt – und ich wollte mehr. Seit zwei Wochen wälze ich die Kataloge, durchforste Foren auf der Suche nach Ideen für die restlichen freien Plätze im Vorgarten. Die Planung steht auch so einigermaßen und ich wollte die nächsten Tag die Rosen bestellen.
Während ich aber den gestrigen Beitrag schrieb hatte ich eine neue “Vision”. Ein Dorn im Auge war mir von je her die Hecke zum Spielplatz. Als Sichtschutz gut geeignet, aber zu mehr auch nicht.

Meiner Meinung nach sollte man entweder eine Thuja- oder eine Buchen- oder eine Blütenhecke haben und nicht alles drei in eins. Am meisten ärgert mich aber an der Hecke der Efeu, den ich nicht mehr rausbekommen, da ich nicht dran komme. Wäre der Kinderspielplatz nicht auf der anderen Seite der Hecke hätte ich diese schon längst entfernt.
Also fiel am Freitag die Entscheidung, dass die Hecke weg muss. Nur was macht man stattdessen. Eine “grüne” Hecke mit Thuja oder ähnlichen kommt für mich nicht in Frage (gefällt mir gar nicht). Eine Blütenhecke wollte ich auch nicht mehr haben. Irgendwann kam ich auf die Idee mit der Rosenhecke. Problem ist nur, dass auch diese sehr breit werden kann und sehr lange braucht zum wachsen. Vor allem die Tiefe könnte kritisch werden, trotzdem möchte ich es versuchen. Ausgesucht habe ich mir die Rose “Lichtkönigin Lucia” die sehr aufrecht wächst. Angegeben ist die Breite mit 70cm – sie kann aber auch bis zu 120cm breit werden. Ein bißchen Spielraum habe ich nach außen – der Spielplatz ist groß genug, dass die Hecke bestimmt 20-30cm reinragen darf. Und solange die Hecke unten nicht zu breit wird ist es auf der anderen Seite auch kein Problem.
Unterbrochen werden soll die Hecke durch einen Rosenbogen mit 2 roten Kletterrosen (Amadeus). Den Rosenbogen möchte ich auf der Außenseite vernetzen, so dass meine Katzen noch einen besseren Blick haben. Zum Gartenhäusle möchte ich eine Super Excelsa anpflanzen. Statt der hohen weißen Stangen für den Elektrozaun könnte ich auch wieder die schwarzen niedrigen verwenden. Noch ein Vorteil.
Der einzige richtige Nachteil ist der fehlende Schatten. Dafür werde ich aber bestimmt noch eine Lösung finden. Und die paar Tage, an denen die Kinder auf den Spielplatz sind, werde ich auch überleben.

Zoobesuche
Auch nächstes Jahr sind wieder einige Zoobesuche geplant. Zum einen die Zoos, die ich in meiner Reichweite liegen mit Nürnberg, München, Stuttgart und Augsburg. Außerdem die Zoo von Halle und Leipzig und während meines Hamburg-Aufenthalts Hagenbeck.

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Ein Blick zurück – 2011

Bald neigt sich wieder ein Jahr zu Ende. Zeit nochmal die vergangenen Monate Revue zu passieren zu lassen.

Katzen
Das Jahr war geprägt durch die Ankunft von Erasin. Eine 5. Katze war nie geplant, aber mir ging der kleine cremefarbene Kater nicht aus dem Sinn. Die Zusammenführung gestaltete sich etwas schwierig, Erasin ist ein sehr vorsichtiger Kater und ihm war die neue Umgebung mehr als unheimlich. Und so kam es wie es kommen musste – er lebte die ersten Tage unterm Sofa (und hinter der Küchenzeile). Dabei hatten die drei großen Katzen Artos, Charly und Connor kein Problem mit dem Kitten, nur Lany wusste mit der Situation nichts anzufangen. Durch irgendwann erkannte auch sie, dass er der perfekte Spielkamerad war, der ihr bis dahin gefehlt hatte. Und so formierte sich die Truppe der „Spaß Gesellschaft“ (Artos, Lany und Erasin) die im Sommer jede Menge Spaß hatte (im Gegensatz zur „ernsthaften Gesellschaft“ Connor und Charly).

Überschattet wurde der Sommer durch die Futtermittelallergie von Connor, die gekennzeichnet war durch heftige Juckattacken. Connor sah nur noch gehetzt aus und litt vor sich hin (ein kleines Mimöschen war er leider schon immer). Durch einen Bluttest konnten einige der Auslöser (Getreide, Rind…) identifiziert werden und seitdem geht es ihm wieder gut. Nur zunehmen müsste er, aber daran arbeiten wir.

Charly übernahm in einer sehr heftigen Auseinandersetzung mit Artos die „Herrschaft“ über die Truppe. Es ist schon erstaunlich wie viel Durchsetzungsvermögen diese kleine Katze hat.

Xaver
Das erste Jahr mit Xaver ist um. Er erweist sich immer mehr als ein absoluter Glückgriff. Seit März bzw. Mai teilen wir uns das Pferd zu dritt (meine Nichte und mein Neffe sind die anderen Reitbeteiligungen).
Dressurmäßig klappt nicht alles – aber ich sehe das Ganze unter dem Motto: „Just for fun“. Ehrgeiz habe ich keinen mehr und ehrlich gesagt reicht mir sein Ausbildungsstand vollkommen aus, um den Spaß beim Reiten zu haben, den ich so lange vermisst habe.

Garten
Das Gartenjahr könnte man am besten mit „Zeiten des Umbruchs“ bezeichnen. Geplant war zunächst eine Umgestaltung der Terrassenbepflanzung. Im März wurden 2 Sträucher (Hartriegel und Weigelie) und ein Sommerflieder entfernt. An deren Stelle kam ein Sommerbeet, hauptsächlich bestehend aus Sonnenbräuten und Sonnenhüten, das meine Erwartungen voll erfüllen konnte. Im Spätherbst musste auch noch der letzte Strauch (Deutzie) entfernt werden, da Lany wieder das Klettern anfing.

Auf der anderen Seite der Terrasse gab es zunächst nur ein paar wenige Umpflanzungen, die mich aber nicht zufrieden stellten. Im Hochsommer entfernte ich deswegen meine Magnolie und den Jasmin-Strauch. Im Herbst erfolgte dann die letzte Umgestaltung – die Edelrose wurde nach vorne in den Vorgarten verbannt, ungeliebte Pflanzen entfernt und neue Stauden gepflanzt.

Als nächstes fielen 5 Buchen (als Hecke gepflanzt), eine Thuja und eine Weide meinen Umgestaltungsplänen zum Opfer. Diese standen als Sichtschutz entlang eines Gehwegs an der langen Seite des Hauses. Dafür wurden drei Hibiskus gepflanzt und als Bodendecker Teppichphlox.
Und da ich schon dabei war wurde auch noch der Rest der Hecke (bestehend aus einer Heckenrose, ein Sommerflieder, ein Jasmin, 3 Buchen, 1 Haselnuss und ein Johannisbeerstrauch) entfernt, die meisten der Sträucher waren im Winter eingegangen. Mir gefiel die Lösung mit den Hibisken sehr gut, als wurden nochmal 9 Roseneibische gepflanzt. Als Bodendecker nahm ich Immergrün (Vinca minor), was mir aber nicht so überzeugt.

Ende Mai wurde der Rest des Vorgartens zu Ende gestellt und im Stil des restlichen Vorgartens weitergepflanzt.

Ende Juli begann ich dann auch noch die letzten Pflanzen meiner Vorbesitzer aus meinen Garten zu entfernen (übriggeblieben ist nur noch die Hecke zum Kinderspielplatz – zwar nicht schön dafür unerlässlich, ein Flieder und eine Forsythie). Opfer waren die Bäume entlang der Holzpalisade – eine Eibe, 6 Thuja und eine Johannisbeere.
Die Holzpalisaden schmücken nun Kletterrosen und Clematis. Ganz fertig ist der Teil aber noch nicht – im Frühjahr geht es weiter.
Die Bilanz der Aktionen:
28 Sträucher und Bäume wurden von mir ganz alleine rausgerissen. Ich bin dem Ziel eines blühenden Gartens sehr nahe und freue mich schon auf das nächste Jahr.

Der Vorgarten – bereits 2010 angelegt – hat sich toll entwickelt und ich wurde auch häufig von meinen Nachbarn darauf angesprochen. Die Mühe hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Er konnte sogar meinen größten Kritiker (meinen Vater) überzeugen, der an Anfang von meinen Staudengartenplänen nichts hielt.

Zoos
Zoobesuche gab es 2011 wieder eine Menge, dabei waren auch zwei Zoo’s, die ich bisher nicht kannte. Folgende Zoos und Tiergärten besuchte ich:

  • Tiergarten Nürnberg,
  • Wilhelma Stuttgart,
  • Tierpark Hellabrunn München,
  • Zoo Augsburg (neu),
  • Zoo Heidelberg (neu),
  • Zoo Leipzig,
  • Tierpark Berlin und den
  • Zoo Berlin.

Mein Bild des Jahres – Lany’s erster Annäherungsversuch an Baby:

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