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Charly

Auf der Suche nach Gras…

… ist Charly heute im Garten gewesen:

Kann mir eigentlich einer erklären, warum meine beiden Weiber sich immer fetzen müssen?

Ein Blick zurück – 2011

Bald neigt sich wieder ein Jahr zu Ende. Zeit nochmal die vergangenen Monate Revue zu passieren zu lassen.

Katzen
Das Jahr war geprägt durch die Ankunft von Erasin. Eine 5. Katze war nie geplant, aber mir ging der kleine cremefarbene Kater nicht aus dem Sinn. Die Zusammenführung gestaltete sich etwas schwierig, Erasin ist ein sehr vorsichtiger Kater und ihm war die neue Umgebung mehr als unheimlich. Und so kam es wie es kommen musste – er lebte die ersten Tage unterm Sofa (und hinter der Küchenzeile). Dabei hatten die drei großen Katzen Artos, Charly und Connor kein Problem mit dem Kitten, nur Lany wusste mit der Situation nichts anzufangen. Durch irgendwann erkannte auch sie, dass er der perfekte Spielkamerad war, der ihr bis dahin gefehlt hatte. Und so formierte sich die Truppe der „Spaß Gesellschaft“ (Artos, Lany und Erasin) die im Sommer jede Menge Spaß hatte (im Gegensatz zur „ernsthaften Gesellschaft“ Connor und Charly).

Überschattet wurde der Sommer durch die Futtermittelallergie von Connor, die gekennzeichnet war durch heftige Juckattacken. Connor sah nur noch gehetzt aus und litt vor sich hin (ein kleines Mimöschen war er leider schon immer). Durch einen Bluttest konnten einige der Auslöser (Getreide, Rind…) identifiziert werden und seitdem geht es ihm wieder gut. Nur zunehmen müsste er, aber daran arbeiten wir.

Charly übernahm in einer sehr heftigen Auseinandersetzung mit Artos die „Herrschaft“ über die Truppe. Es ist schon erstaunlich wie viel Durchsetzungsvermögen diese kleine Katze hat.

Xaver
Das erste Jahr mit Xaver ist um. Er erweist sich immer mehr als ein absoluter Glückgriff. Seit März bzw. Mai teilen wir uns das Pferd zu dritt (meine Nichte und mein Neffe sind die anderen Reitbeteiligungen).
Dressurmäßig klappt nicht alles – aber ich sehe das Ganze unter dem Motto: „Just for fun“. Ehrgeiz habe ich keinen mehr und ehrlich gesagt reicht mir sein Ausbildungsstand vollkommen aus, um den Spaß beim Reiten zu haben, den ich so lange vermisst habe.

Garten
Das Gartenjahr könnte man am besten mit „Zeiten des Umbruchs“ bezeichnen. Geplant war zunächst eine Umgestaltung der Terrassenbepflanzung. Im März wurden 2 Sträucher (Hartriegel und Weigelie) und ein Sommerflieder entfernt. An deren Stelle kam ein Sommerbeet, hauptsächlich bestehend aus Sonnenbräuten und Sonnenhüten, das meine Erwartungen voll erfüllen konnte. Im Spätherbst musste auch noch der letzte Strauch (Deutzie) entfernt werden, da Lany wieder das Klettern anfing.

Auf der anderen Seite der Terrasse gab es zunächst nur ein paar wenige Umpflanzungen, die mich aber nicht zufrieden stellten. Im Hochsommer entfernte ich deswegen meine Magnolie und den Jasmin-Strauch. Im Herbst erfolgte dann die letzte Umgestaltung – die Edelrose wurde nach vorne in den Vorgarten verbannt, ungeliebte Pflanzen entfernt und neue Stauden gepflanzt.

Als nächstes fielen 5 Buchen (als Hecke gepflanzt), eine Thuja und eine Weide meinen Umgestaltungsplänen zum Opfer. Diese standen als Sichtschutz entlang eines Gehwegs an der langen Seite des Hauses. Dafür wurden drei Hibiskus gepflanzt und als Bodendecker Teppichphlox.
Und da ich schon dabei war wurde auch noch der Rest der Hecke (bestehend aus einer Heckenrose, ein Sommerflieder, ein Jasmin, 3 Buchen, 1 Haselnuss und ein Johannisbeerstrauch) entfernt, die meisten der Sträucher waren im Winter eingegangen. Mir gefiel die Lösung mit den Hibisken sehr gut, als wurden nochmal 9 Roseneibische gepflanzt. Als Bodendecker nahm ich Immergrün (Vinca minor), was mir aber nicht so überzeugt.

Ende Mai wurde der Rest des Vorgartens zu Ende gestellt und im Stil des restlichen Vorgartens weitergepflanzt.

Ende Juli begann ich dann auch noch die letzten Pflanzen meiner Vorbesitzer aus meinen Garten zu entfernen (übriggeblieben ist nur noch die Hecke zum Kinderspielplatz – zwar nicht schön dafür unerlässlich, ein Flieder und eine Forsythie). Opfer waren die Bäume entlang der Holzpalisade – eine Eibe, 6 Thuja und eine Johannisbeere.
Die Holzpalisaden schmücken nun Kletterrosen und Clematis. Ganz fertig ist der Teil aber noch nicht – im Frühjahr geht es weiter.
Die Bilanz der Aktionen:
28 Sträucher und Bäume wurden von mir ganz alleine rausgerissen. Ich bin dem Ziel eines blühenden Gartens sehr nahe und freue mich schon auf das nächste Jahr.

Der Vorgarten – bereits 2010 angelegt – hat sich toll entwickelt und ich wurde auch häufig von meinen Nachbarn darauf angesprochen. Die Mühe hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Er konnte sogar meinen größten Kritiker (meinen Vater) überzeugen, der an Anfang von meinen Staudengartenplänen nichts hielt.

Zoos
Zoobesuche gab es 2011 wieder eine Menge, dabei waren auch zwei Zoo’s, die ich bisher nicht kannte. Folgende Zoos und Tiergärten besuchte ich:

  • Tiergarten Nürnberg,
  • Wilhelma Stuttgart,
  • Tierpark Hellabrunn München,
  • Zoo Augsburg (neu),
  • Zoo Heidelberg (neu),
  • Zoo Leipzig,
  • Tierpark Berlin und den
  • Zoo Berlin.

Mein Bild des Jahres – Lany’s erster Annäherungsversuch an Baby:

Neues vom Struvitchen

So ziemlich genau vor einem Jahr berichtete ich zum letzten Mal von Charly’s Problemen mit den Struvit-Kristallen. Ich denke es wird Zeit für ein Update.

Für alle, die die ganze Geschichte nicht kennen eine kurze Zusammenfassung. Ende Dezember 2009 fand ich zum ersten Mal Blut im Katzenklo :( . Ich konnte es keiner Katze zuordnen hatte aber Lany in Verdacht. Mitte Februar 2010 „erwischte“ ich jedoch Charly :charly: als sie im Schnee blutigen Urin absetzte. Blasenentzündung mit Struvitkristallen. Ich flog aus allen Wolken – meine Katzen bekamen nur gutes Futter und ich war gerade dabei auf BARF umzustellen. Mit Hilfe von Guardacid bekam ich erst einmal den ph-Wert des Urins einigermaßen in Griff. Auf BARF wurde auch ziemlich schnell umgestellt – zunächst mit EasyBarf, ein paar Monate später mit natürlicher Supplementierung.

Vor einem Jahr kam der Rückfall – Charly hatte wieder eine Blasenentzündung und einen ph-Wert jenseits der 7,0. Also versuchten wir es “feline vet cystofer” – leider mit keinem Erfolg, der ph-Wert blieb hoch. Als Charly die Tablette irgendwann auch nicht mehr gut nahm, setzte ich sie wieder ab. Inzwischen war ich wieder bei der Höchstgabe von 4 Tabletten Guardacid angekommen. Nach Rücksprache mit der Tierärztin versuchten wir es mit Astorin Fludt, am Anfang ohne Guardacid, später mit einer reduzierten Gabe. Zusätzlich kaufte ich eine ganz flache Schalentoilette, die ich im Flur aufstellte, in der Hoffnung sie dazu animieren, häufiger auf die Toilette zu gehen. Haubentoiletten mag sie nicht und die hohen Ikea-Klo’s waren anscheinend für sie auch nicht das Gelbe vom Ei.
Um den Stress in der Gruppe möglichst zu minimieren, installierte zusätzlich ich im Garten eine Außenbeleuchtung, damit die Katzen im Winter länger draußen können.

Einen ph-Wert zu messen war inzwischen unmöglich geworden, sie mied in meiner Anwesenheit den „Klogang“ – was natürlich mehr als kontraproduktiv war.

Und da sah ich die ersten Bilder von Erasin :erasin: – und war ganz hin und weg. Aber konnte ich Charly das zumuten? Die Streitereien zwischen Connor und Charly hatten zwar aufgehört, aber dafür fing Lany :lany: an sich mit Charly täglich zu fetzen. Weiber! Ich war hin – und hergerissen… Klar war, dass der Schwarzen ein Spielgefährte fehlte. Obwohl die anderen nicht einmal ein Jahr älter waren wie sie, waren sie schon aus der extremen Spielphase hinausgewachsen.
Meine Vermutung war bisher, dass bei Charly der Struvit durch Stress ausgelöst wurde. Doch hatte sie wirklich Stress? Mir kamen die ersten Zweifel. Ich ließ mein Herz entscheiden und holte den kleinen Herzensbrecher ins Haus.

Charly ging immer häufiger auf die Toilette :) und nutzte auch die Möglichkeit der frisch angelegten Beete im Garten ;) . Und so setzte ich erst mal mit der Gabe von Astorin Fludt aus und begann auch langsam mit der Reduzierung des Guardacids. Seit September gibt es für Charly überhaupt keine Tabletten mehr. Der erwartete Rückfall blieb bisher aus.

Ich mache mir keine Illusionen – „geheilt“ ist Charly sicherlich noch nicht. Erst müssen wir auch den Winter noch überstehen.

Fotokalender 2012

Am Wochenende konnte ich mich endlich dazu aufraffen den Fotokalender für 2012 zu erstellen. Die Auswahl der Bilder war sehr schwierig – war doch durch die Ankunft des “Babys” das ganze Jahr ereignisreich gewesen. Am Sonntag ging auch gleich die Bestellung raus und nun warte ich sehnsüchtig auf die Lieferung:


Auf dem Deckblatt sind die Bilder in Hochformat, die mir sehr gut gefallen haben, aber aufgrund des Formats für die Kalenderseiten nicht in Frage kamen.

Gerüstkatzen

Seit Montag steht auf der Terrasse ein Gerüst – angeblich bis Freitag, aber das bezweifle doch sehr stark. Bei den Nachbarn in der Wohnanlage stand es letztes Jahr von Anfang Dezember bis Weihnachten und von Anfang Januar bis Mitte April.
Die Katzen gefällt die neue Klettermöglichkeit aber sehr, doch fürchte ich, dass Lany irgendwann den Weg nach “oben” sieht. Ich traue der kleinen Schwarzen alles zu!
Die Bilder sind leider nicht so scharf, da bis ich nach Hause komme bereits die Dämmerung einsetzt :( .


Ist das Baby nicht gross geworden?