Pfluftl
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Ich kann nicht mehr….

…und zwar mit Lenny. Ich liebe diese Pferd, aber ich habe seit 8(!) Jahren Bedenken dieses Pferd zu reiten. Letzten Donnerstag war’s soweit, dass ich sagen muss, so geht das nicht weiter. Eigentlich hat man ja ein Pferd zum Reiten und nicht um es nur anschauen zu können. Und mir fehlt einfach die Kraft weiterzumachen oder sogar mit ihm einen Neustart zu wagen, 8 Jahre sind eine lange Zeit und es wurde ja nicht besser sondern immer schlechter… es gibt immer mehr Situationen, bei denen ich sagen muss, ich steige lieber ab oder ich steige lieber erst gar nicht auf. Ich habe keine Lust darauf, die anderen Reiter in der Halle zu beten, dass sie ein bisschen Rücksicht auf mich nehmen. Ich will einfach reiten! Was nützt es mir, dass dieses Pferd super ausgebildet ist, wenn ich mich nicht ‚rauf traue? Nichts! Aber auch gar nichts!

Nicht das Lenny ein böses Pferd wäre, aber er lässt sich leicht durch meine Unsicherheit verunsichern.. Und leider habe ich meine Erfahrungen mit ihm gemacht – ich hasse es die Kontrolle über das Pferd zu verlieren – dafür bin ich definitiv zu alt. Und von Pferd zu fallen, macht auch keinen Spaß.

Ich möchte endlich ohne Angst reiten können… Ich hatte schon überlegt ganz aufzuhören, aber soweit bin ich noch lange nicht – wenn über 20 Jahre das ganze Leben auf Pferde ausgerichtet war, kann man nicht sagen es ist Schluss.

Verkaufen werde ich ihn aber nicht – das kann ich nicht. Er war und ist mein Traumpferd. Und eigentlich kann er ja nichts dafür… Mir schwirren mehrere Pläne im Kopf herum, um eine Lösung zu finden mit der Lenny und ich leben kann. Aber ich habe noch ein bisschen Zeit – über den Winter werde ich noch nichts unternehmen.

6 Kommentare

  1. Huhu Heike

    gib nicht auf, ich habs damals getan und bereut.
    Ich war in einer Reitschule und die Pferde hatten alle Macken, weil sie zu oft laufen mussten… Stunde zuende… in die Box… neue Stunde …raus aus der Box

    bin einmal gebissen worden, getreten und mehrmals abgeworfen *g* danach hatte ich Angst und habs aufgegeben :(

    Heute bereue ich das

  2. Ich werde es auch nicht aufgeben – dafür liebe ich es zu sehr. Ich darf z.Z. die Pferde von Freundinnen reiten – und es macht mir wieder sehr viel Spass – aber die Angst steckt so tief drinnen.

  3. Ich kann dich gut verstehen. ich steckte im Sommer in einer ähnlichen Situation und habe dann beschlossen, meinen Haflinger zu verkaufen, weil es nicht mehr ging.

    Bei uns war aber ein behalten nicht möglich, und ausserdem sollte er ja die Möglichkeit haben, eine Aufgabe und eine neue Chance bekommen. Die neue Chance hat er, mal schauen, wie er sich macht.

    Für Lenny und Dich wünsche ich Dir alles Gute, und das du eine Lösung findest, die euch beiden gerecht wird.

    Gruß
    Christian

    • Zur Zeit hat Lenny 2 Halbpensionen und die eine hat mich schon leicht angefragt, ob ich ihn verkaufen würde. Und umso länger ich nachdenke, ob so gewillter bin ich, dem nachzugeben.
      Irgendwie habe ich mit Lenny abgeschlossen. 2 Pferde kann ich mir in den Stall auch nicht leisten :(

      • Was sind den Halbpensionen? Wie ich jetzt erst gesehen habe, hast du die Entscheidung ja schon letztes Jahr getroffen, mit Lenny nicht weiter zumachen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich mit der Zeit besser mit dem Gedanken anfreunden kann, ihn zu verkaufen.
        Und das finanzielle ist nun nicht komplett zu ignorieren. So hart es klingt: Je älter er wird, desto weniger Geld wirst Du für ihn bekommen.

        • Halbpensionen zahlen jeweils die Hälfte von allem was finanziell bei dem Pferd anfällt.

          Viel Geld bekomme ich sowieso nicht mehr, er ist bereits 14.

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